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Absorber

Das Herzstück eines Sonnenkollektors. Er wandelt die auftreffenden Sonnenstrahlen in Wärme um. Er besteht aus schwarz beschichteten Blechen, die aus gut wärmeleitendem Materialien wie Aluminium oder Kupfer. Die gewonnene Wärme wird an einen Wärmeträger weiter gegeben. Gute Absorber wandeln über 90 Prozent der Sonnenstrahlung in Wärme um (siehe selektive Beschichtung).

Absorbtion

Die Umwandlung von Sonnenstrahlen in Wärme beim Auftreffen auf einen Körper oder beim Durchgang durch Materie.

Boiler

siehe Solarspeicher.

CPC-Kollektor

Kollektor mit einem CPC-Spiegel (Compound Parabolic Concentrator), der so gebogen ist, dass die Sonnenstrahlung von allen Seiten auf den Absorber fällt.

Diffuse Strahlung

Solarstrahlung, die uns aus allen Richtungen – nach Streuung des Sonnenlichts an Wolken, Nebeln, Bergen, Gebäuden – erreicht.

Direkte Strahlung

Solarstrahlung, die direkt von der Sonne auf den Kollektor trifft. Sie ist intensiver als die diffuse Strahlung. Übers Jahr trifft jedoch etwa gleich viel diffuse wie direkte Strahlung auf den Kollektor.

Flachkollektor

Gängigste Bauform eines Sonnenkollektors. Der Absorber wird mit Glas abgedeckt, rückseitig gedämmt und mit einer Metall- oder Holzummantelung dicht verschlossen, so dass möglichst wenig Sonnenwärme wieder nach außen dringen kann. So entsteht der sogenannte Flachkollektor. Ein Fasadenkollektor ist einem Flachkollektor ähnlich. Er ist allerdings für das Anbringen in senkrechter Position (Wände, Fasaden) ausgelegt.

Globalstrahlung

Die Globalstrahlung setzt sich aus direkter und indirekter (diffuser) Strahlung zusammen.

Kollektor

Hier wird die Sonnenwärme eingefangen und mit einem Wärmeträger abgeführt. Es existieren drei verschiedene Ausführungen: CPC-Kollektor, Flachkollektor und Vakuumröhrenkollektor.

Selektive Beschichtung

Die selektive Beschichtung des Absorbers ist so beschaffen, dass die auftreffenden Sonnenstrahlen möglichst vollständig aufgenommen werden (Absorption) und der heiße Absorber dann möglichst wenig Wärme wieder abstrahlt.

Solarer Deckungsgrad

Gibt den prozentuellen Anteil der benötigten Energie an, der durch die Solaranlage im Jahresmittel gedeckt wird.

Solarglas

Ist ein hagelfestes Glas, das wenig Eisen enthält und dadurch mehr Sonnenstrahlung durchlässt. Als Scheibe deckt es den Flachkollektor nach oben ab, als Röhre bildet es die Hülle für das Vakuum im Vakuumröhrenkollektor.

Solarkreislauf

Im Solarkreislauf zirkuliert die Wärmeträgerflüssigkeit, welche die Solarwärme vom Kollektor abtransportiert und an den Solarspeicher abgibt. Die abgekühlte Flüssigkeit fließt wieder zurück zum Kollektor.

Solarspeicher

Ein mehrere hundert Liter fassender Behälter zur Speicherung von warmem Wasser. Da die Sonnenenergie meist nicht sofort verbraucht werden kann, ist der Einsatz eines Solarspeichers erforderlich. Die gespeicherte Wärme deckt üblicherweise den Bedarf von mehreren Tagen.

Solartank

siehe Solarspeicher.

Solarthermie

Fachbegriff für die Wärmegewinnung durch Sonnenenergie. Meist spricht man der Einfachheit halber von Solarwärme oder Sonnenwärme.

Vakuumröhrenkollektor 

Der Absorber befindet sich in einem Vakuum und wird von einer Glasröhre dicht verschlossen umhüllt. Das Vakuum verhindert, dass wertvolle Sonnenwärme wieder nach außen dringen kann.

Wärmeträger

Flüssigkeit, deren Aufgabe es ist, Wärme vom Kollektor zum Speicher zu transportieren. Meist ein Gemisch aus Wasser und Frostschutzmittel , damit der Kollektor im Winter nicht einfrieren kann.

Zusatzheizung/Nachheizung

Während längerer Schlechtwetterperioden und in den Wintermonaten ist eine Zusatzheizung erforderlich, um das Brauchwasser auf die gewünschte Temperatur zu erwärmen. Dies kann die Fernwärme sein, aber auch ein Durchlauferhitzer oder ein Elektrostab im Solarspeicher. 

 

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